Was ist die Saarbrücker Tafel?
Die Saarbrücker Tafel ist ein gemeinnütziger, eingetragener Verein, der am 8.Juli 1998 gegründet wurde.


Wer engagiert sich bei der Saarbrücker Tafel?
Die Saarbrücker Tafel hat derzeit etwa 320 Mitglieder. Der Mindestbeitrag im Monat beträgt 2,50 Euro. Rund 120 Personen leisten regelmäßig praktische Arbeit als Fahrerinnen/Fahrer und bei der Einzelabgabe.

Alle Helfer sind ehrenamtlich tätig.
Es sind Frauen und Männer jeglichen Alters und aus den verschiedensten Gesellschaftsschichten.

Was ist die Motivation, das Ziel der Saarbrücker Tafel?
Die Mitglieder der Saarbrücker Tafel wollen dazu beitragen, der Wegwerfmentalität unserer Gesellschaft entgegenzuwirken. In der Praxis bedeutet das:

Wir leiten den bestehenden, aber nicht genutzten Überfluss dorthin, wo Bedarf besteht.

Wie sieht die praktische Arbeit aus?
Seit Oktober 1999 verteilen wir Lebensmittel direkt an Berechtigte. Anfangs genügte ein Tag in der Woche, mittlerweile haben wir von Montag – Samstag geöffnet und verteilen noch zusätzlich, mobil montags auf dem Wackenberg, sowie mittwochs auf der Folsterhöhe Ware.

Montag bis samstags findet die Verteilung der Waren ab 15.00 Uhr bzw. ab 14.30 Uhr statt. Beim Einlesen des Kundenausweises wird eine Nummer von der EDV generiert, der eine Uhrzeit zugeordnet ist und die für den Besuch in der nächste Woche gilt.
Inzwischen verteilen wir pro Woche ca. 20.000 kg Ware an ca. 4500 bedürftige Personen. Zum Einsammeln stehen uns vier Tafelautos mit Kühlung zur Verfügung, die morgens um 8.00 Uhr ihre Tour beginnen und mit jeweils 2 -3 Personen besetzt sind. Die Helfer der Einzelverteilung, deren Einsatz gegen 11 Uhr beginnt, räumen die eingesammelten Lebensmittel in die Regale und überprüfen die Qualität und das Mindesthaltbarkeitsdatum. Alle Waren werden sortiert und gezählt. 6-8 Helfer verteilen die Waren, ein Helfer liest die Ausweise ein. Selbstverständlich müssen nach der Ausgabe die Regale gesäubert und aufgeräumt werden.
Die Übriggebliebenen Waren werden in verschiedene soziale Einrichtungen gebracht.
Alle 14 Tage findet donnerstags um 15.00 Uhr ein Arbeitstreffen in den Räumen der Saarbrücker Tafel statt. Dort werden die Fahrpläne der nächsten zwei Wochen erstellt.
Einmal im Monat kommen die Helfer der Einzelverteilung zum Arbeitstreffen dazu, um Veränderungen und Neuerungen zu besprechen und diskutieren.

Welche Waren werden gesammelt?
Lebensmittel im Bereich des Mindesthaltbarkeitsdatums, Obst und Gemüse sowie Backwaren vom Vortag. Obst und Gemüse werden nach dem obersten Grundsatz aller Tafeln sortiert: „Wir verteilen nur was wir selber noch essen würden “ .


Wer sind die Empfänger der Waren?
Neben der Einzelverteilung beliefern wir auch andere soziale Einrichtungen.


Wer stellt die Lebensmittel zur Verfügung?
Lebensmittel stellen uns Bäckereien, Discounterketten, Kaufhäuser Fleischfabriken und Metzgereien, sowie verschiedene Einzel – und Großhandelsfirmen zur Verfügung.


Welche künftigen Ausgaben kommen auf die Saarbrücker Tafel zu?
Wir wollen und müssen unsere Arbeit verstärken. Dazu gehört auch, dass wir die Öffentlichkeitsarbeit noch einmal intensivieren.

Die Armut nimmt in unserem Land unaufhaltbar zu.
Immer öfter geraten auch Rentner und Familien in finanzielle Not. Die Zahl der Menschen die zu uns in den Laden kommen nimmt beständig zu. Da unsere Räume in der Großherzog-Friedrich-Str. zu eng wurden sind wir im Februar 2004 nach Saarbrücken Burbach in die Hochstr. 80 gezogen. Von dort 2007 an den Burbacher Markt, wo größere und auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Räumlichkeiten für uns hergerichtet wurden.

Was kann und will die Saarbrücker Tafel nicht tun?
Die Saarbrücker Tafel kann und will kein Ersatz für soziale Pflichten und Aufgaben des Staates und der Stadt (Sozialhilfe, Pflegesätze, etc.) sein.

Die Hilfe der Saarbrücker Tafel hängt von der Menge der gespendeten Lebensmittel ab. Sie kann also nie eine Grundversorgung übernehmen oder ein fester Bestandteil eines Küchenplanes sein.
Die Saarbrücker Tafel ist kein Entsorgungsunternehmen für Lieferanten.

Wie finanziert sich die Saarbrücker Tafel?
Die Saarbrücker Tafel finanziert sich ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Unsere Kosten, (Nebenkosten und Büromaterial, Benzinkosten, Reparaturkosten an den Autos) nehmen beständig zu.

Daher bitten wir unsere Kunden um eine Spende von 2 Euro pro Besuch.
Wir danken allen Privatpersonen, Firmen, Vereinen und Institutionen für die Hilfe, die sie an uns geleistet haben und noch leisten werden

Wie können SIE der Saarbrücker Tafel helfen?

  • als aktiver Helfer und Helferin, im Fahrdienst, in der Geschäftsstelle und in der Einzelverteilung
  • als zahlendes Mitglied(Mindestmonatsbeitrag 2,50€)
  • mit einer ein- oder mehrmaliger Spende
  • als Sponsor mit einmaliger oder regelmäßiger Hilfe oder einer Sachspende
  • als Lieferant von Lebensmitteln aller Art(innerhalb MHD)
  • als Vermittler zwischen Tafel und potentiellem Anbieter oder Abnehmer